Jefta van Dinther
Jefta van Dinther
Unearth
Play Studios, Halle B
15. Juni 2026, ab 18.30 h - Slot Dreamer
15. Juni 2026, ab 19.30 h - Slot Discovery
15. Juni 2026, ab 20.30 h - Slot Curious
16. Juni 2026, ab 18.30 h - Slot Dreamer
16. Juni 2026, ab 19.30 h - Slot Discovery
16. Juni 2026, ab 20.30 h - Slot Curious
Dauer 3 Stunden 40 Minuten
Regulär 28,-/ Ermäßigt 16,- EUR
Tickets
Für diese Performance kann man einzelne Slots buchen. Mit jedem Slot kann man bis zum Ende bleiben, jederzeit unterbrechen, zurückkommen oder auch eher gehen. Wir empfehlen für das bestmögliche Erlebnis, die Performance von Anfang bis Ende zu sehen.
Sprache(n): Englisch (nur in Liedern), keine Sprachkenntnisse erforderlich
Access: rollstuhlgerecht, unbestuhlt, Sitzgelegenheiten und Sitzsäcke vor Ort (auf Anfrage), Abhol- und Begleitservice auf Anfrage, bildstark
Info: Junges Publikum ist willkommen, sofern es die ruhige Atmosphäre der Aufführung mittragen kann. Empfohlen ab 10 Jahren. Vereinzelt kann es zu körperlicher Nähe kommen. Betreten und Verlassen der Halle und freie Bewegung im Raum jederzeit möglich.
In „Unearth“ versammelt Jefta van Dinther zehn Tänzer:innen in einer reduzierten Choreographie für Körper und Stimme. In dieser Durational Performance hinterfragt Jefta van Dinther unseren Drang, immer wieder neu zu fühlen. Im Mittelpunkt steht das menschliche Verlangen, Vergangenes wiederzubeleben und die Sehnsucht, Erlebtes zu wiederholen. „Unearth“ zeigt den schier unerschöpflichen psychischen und physischen Einfallsreichtum des Körpers. Das Publikum wird in die Intensität der Wiederholung hineingezogen und dazu eingeladen, in introspektiver Selbstreflexion zu verweilen. “Unearth” erkundet den Körper als Material und stellt Zugehörigkeit, Sinn und Sterblichkeit als gesellschaftliche und spirituelle Konstrukte heraus.
Jefta van Dinther ist Choreograph und Tänzer. Seine Arbeit zeichnet sich durch einen rigorosen körperlichen Ansatz aus und impliziert stets eine inszenierte Erforschung der Bewegung selbst. Der sich bewegende Körper steht im Mittelpunkt seiner Praxis, gehört jedoch zu und interagiert mit einem Körper aus Licht, Klang und Materialien. Zentral in seiner Arbeit ist die Frage, was es bedeutet, menschlich zu sein in Bezug auf Gesellschaft, Gemeinschaft und Umwelt, aber auch hinsichtlich anderer Lebensformen. Jefta van Dinthers Performances reichen in metaphysische oder überweltliche Bereiche und befassen sich mit Begriffen wie Illusion, Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit, Synästhesie, Dunkelheit, Arbeit, Sex, dem Unheimlichen, Affekt, Stimme und Bild.
Choreographie: Jefta van Dinther
Kreation & Performance: Brittanie Brown, Juan Pablo Camara, emeka ene, Leah Katz, Gyung Moo Kim, Leah Marojeviç, Dana Pajarillaga, Manon Parent, Roger Sala Reyner, Sarah Stanley, Thomas Zamolo und Jefta van Dinther
Kostüme: Cristina Nyffeler
Stimmcoach: Doreen Kutzke
Choreografieassistent: Thomas Zamolo
Künstlerische Beratung: Gabriel Smeets und Maja Zimmermann
Foto & Film: Jubal Battisti
Produktion: Jefta van Dinther
Management: Sven Neumann
Vertrieb: Sarah De Ganck, ART HAPPENS
Produktionsleitung: Uta Engel und Romy Hansford-Gerber
Tourmanagement: Tammo Walter
Finanzmanagement: transmission GmbH (DE) und Interim kultur AB (SE)
Koproduktion: Norrlandsoperan Umeå
Gefördert durch: Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
Jefta van Dinther wurde 2022 gefördert durch TANZPAKT Stadt-Land-Bund mit Unterstützung des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt Berlin und des Schwedischen Kulturrats.




