Brave Moves. Courageous Joy.
Die Tanztriennale ist eine neue Initiative für den Tanz. Sie ist eine langfristig angelegte, wiederkehrende Veranstaltung und steht für eine klare Haltung: Tanz soll sichtbar gemacht, gestärkt und als gesellschaftlich relevante Praxis gewürdigt werden.
Tanz auf der Bühne, im öffentlichen Raum, als Diskurs oder im Alltag. Die erste Ausgabe der Tanztriennale erkundete das Potenzial des Tanzes - als Kunstform, als soziale Kraft, als Impuls für neue Perspektiven. Über Kulturen, Communities und Generationen hinweg lud die Tanztriennale Tanzschaffende und die breite Öffentlichkeit ein, zuzuschauen, mitzumachen, nachzudenken, ins Gespräch zu kommen und zu tanzen!
Das Spektrum der eingeladenen Künstler:innen im Rahmen der Auftaktausgabe reichte von international renommierten Kompanien bis hin zur lokalen Hamburger Tanzszene. Darüber hinaus ging die Tanztriennale mit künstlerischen Interventionen und einer City Parade in den Hamburger Stadtraum hinein. Die Stadt selbst wurde zur Bühne. Die gesamte Woche über fanden sowohl tagsüber als auch abends Veranstaltungen an unterschiedlichen Orten statt - Hamburg wurde zum internationalen Hot Spot des Tanzes.
Im Rahmen des mehrtägigen Forums kamen professionelle Tanzschaffende, internationale Delegationen sowie Vertreter:innen verschiedener kulturpolitischer Netzwerke und Organisationen aus Deutschland und der Welt nach Hamburg, um sich darüber auszutauschen, wie Tanz als Kunstform gestärkt und die Sichtbarkeit der künstlerischen Vielfalt erhöht werden kann.
Bereits seit Juni 2025 fanden monatlich Veranstaltungen statt, die die Tanztriennale in der Stadt und der Szene verankern. All Moves lud jeden Monat alle Hamburger:innen mit und ohne tänzerische Vorerfahrung ein, neue Formen der Bewegung zu entdecken. Die Moving Meetings brachten monatlich Tanzschaffende aller Genres, Tanzkulturen und Hintergründe zusammen. Im Rahmen des von der Tanztriennale neu ins Leben gerufenen Residenzformats Counter Balance arbeiteten vier künstlerische Tandems zwischen März und Juni 2026 an verschiedenen Orten in Deutschland an ihren jeweiligen Projekten.
Die Tanztriennale ist ein gemeinsamer Raum, in dem verschiedene Tanzkulturen aufeinandertreffen, sich austauschen und voneinander lernen. Tanz gehört allen - jedem Körper, jedem Lebenshintergrund, jeder Geschichte.
Im Oktober 2024 wurden Gwen Hsin-Yi Chang und Monica Gillette als Künstlerische Leiterinnen der Tanztriennale ausgewählt. Ihre Vision ist es, unterschiedliche künstlerische Praktiken, Perspektiven und Kontexte zusammen zu bringen, sichtbar zu machen, ihre gesellschaftliche Rolle zu erforschen und einen Raum für Begegnung zu schaffen.
Ihre Geschichte ist einfach und konsequent: Mut ist eine Praxis. Freude ist eine treibende Kraft. Beides wächst, wenn Menschen gemeinsam tanzen:
Brave Moves. Courageous Joy.
Hintergrund
Die Tanztriennale ist eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes unter Leitung der Künstlerischen Direktorin Katarzyna Wielga-Skolimowska. Der neue Kulturelle Leuchtturm wurde nach Gesprächen mit zahlreichen Vertreter:innen der Tanzszene 2023 entwickelt und folgt auf die Tanzkongresse, die zwischen 2006 - 2022 an wechselnden Orten in Deutschland stattfanden und hauptsächlich ein Fachpublikum adressierten.
Die Tanztriennale legt einen Fokus darauf, die verschiedenen Tanzstile zusammenzuführen, aktuelle Tendenzen des zeitgenössischen Tanzes sichtbar zu machen, ein breites Publikum anzusprechen und den Fachaustausch zu befördern. Um den Aufbau einer nachhaltigen Struktur zu ermöglichen, soll das neue Format an einem Ort verankert sein. Hamburg als Austragungsort der ersten Ausgabe 2026 wurde in einer bundesweiten Ausschreibung der Kulturstiftung des Bundes ermittelt. Träger ist der neu gegründete Tanztriennale Hamburg e. V.




