nora chipaumire


„Dambudzo“ ist eine Performance von nora chipaumire.

Die Aufführung verbindet Skulptur, Klang und Live-Performance.
Das Publikum bewegt sich in einem Raum, der wie ein Haus gestaltet ist.

„Dambudzo“ bedeutet in der Sprache Shona „Unruhe“.
Das Stück bezieht sich auf Ideen afrikanischer Denker:innen.
Es verbindet diese mit den Erfahrungen der Künstlerin und mit aktuellen politischen Themen.

Die Arbeit setzt sich mit Kolonialismus und seinen Folgen auseinander.
Sie zeigt eine sogenannte „Shabini“.
Das ist eine informelle Bar in Simbabwe.
Dort treffen sich Menschen, um über Politik, Widerstand und Veränderung zu sprechen.

Die Künstlerin arbeitet viel mit Bewegung.
Sie sucht nach einer Form der Kommunikation ohne viele Worte.
Der Körper wird zu einem Mittel, um Erfahrungen und Gedanken auszudrücken.

Über nora chipaumire

nora chipaumire wurde 1965 im damaligen Rhodesien geboren.
Heute heißt das Land Simbabwe.

Sie wuchs in einem kolonial geprägten Bildungssystem auf.
Diese Erfahrungen beeinflussen ihre Arbeit bis heute.

In ihren Stücken geht es um Widerstand, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Machtstrukturen.
Sie arbeitet mit Bewegung, Klang, Text und Objekten.

Außerdem entwickelt sie eigene Formen des Lernens und der Wissensvermittlung.
Dabei verbindet sie Gegenwart und Vergangenheit miteinander.


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Tanztriennale Hamburg e.V.
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