Fábio (Krayze) Januário
„Musseque“ ist ein Tanzstück für vier Tänzer:innen.
Das Wort „Musseque“ bezeichnet Vorstadtviertel in Luanda, der Hauptstadt von Angola.
In diesen Vierteln leben viele Menschen mit wenig Geld.
Dort entstand der Musik- und Tanzstil „Kuduro“.
Kuduro entwickelte sich während des Bürgerkriegs in Angola, der 1975 begann.
Für viele Menschen war Tanz eine Möglichkeit, mit schwierigen Lebensbedingungen umzugehen und Freiheit zu erleben.
Im Stück suchen die vier Performer:innen nach Freiheit.
Sie drücken ihre Erfahrungen durch Rhythmus und Bewegung aus.
Der Tanz zeigt Kraft und Widerstand.
Vergangenheit und Gegenwart werden miteinander verbunden.
Der Körper wird zum Ausdruck von Erinnerung und Stärke.
Über Fábio (Krayze) Januário
„Musseque“ ist ein Stück von Fábio Januário, auch bekannt als Krayze.
Er wurde in Luanda in Angola geboren und lebt seit 2002 in Portugal.
Er studierte Tanz in Lissabon.
Er arbeitet mit Tanzstilen wie Hip-Hop, House, Popping, Locking und Kuduro.
Er gibt Workshops in Portugal und im Ausland.
Außerdem unterrichtet er an Schulen.
2023 entwickelte er „Musseque“ als sein erstes Theaterstück für das Teatro do Bairro Alto in Lissabon.




