Forum - Tag 2
Forum - Tag 2
Collective Impact
Wiese e.G.
Programm
19. Juni, 09.30 - 16.00 h
Für Akkreditierte Fachbesucher:innen
Der Einlass erfolgt per Akkreditierungs-Badge und vorbehaltlich verfügbarer Plätze. Bitte beachte, dass der Einlass nach dem Prinzip "first come, first served“ organisiert ist. Wir empfehlen daher, frühzeitig vor Ort zu sein.
Für alle Workshops bitten wir um eine vorherige Anmeldung spätestens am Vortag, da die Plätze hier begrenzt sind. Melde dich dafür bitte per E-Mail bei: benjamin@tanztriennale.de
09.30 - 11.30 h
Theatersaal
Session 8 | Jenseits der Binarität: Gender, Training und Repräsentation im klassischen und zeitgenössischen Tanz
Rollen im Ballett und im zeitgenössischen Tanz werden seit Langem von etablierten Geschlechtercodes geprägt. Diese bestimmen, wer welche Rollen auf der Bühne tanzt – und damit auch, welche Geschichten erzählt werden können. Gleichzeitig beeinflussen sie, wie Körper trainiert und kategorisiert werden. Tief in der Geschichte der Kunstform verankert, haben solche Strukturen vorgegeben, wie sich Tänzer:innen bewegen und was ihnen vermittelt wird. Im Mittelpunkt der Diskussion steht die Frage, was es bedeutet, tradierte Konventionen neu zu denken und aufzubrechen – vom Training bis hin zur Bühne.
Wie überdenken Choreograph:innen, Tänzer:innen und Institutionen die geschlechtsspezifischen Traditionen, die in Technik, Besetzung und Repertoire verankert sind? Welche neuen Trainingsansätze entstehen, um ein offeneres Verständnis des tanzenden Körpers zu fördern? Und was verlangt eine nicht geschlechtlich definierte Darstellung auf der Bühne von der Kunstform selbst – von ihrer Ästhetik, ihrer Pädagogik und ihrem Verhältnis zur eigenen Geschichte?
Während sich der Tanz weiterentwickelt, geht es in diesem Gespräch nicht nur darum, vielfältigere Perspektiven auf die Bühne zu bringen, sondern auch darum, neu zu definieren, was Tanz sein kann – und wen er erreicht und anspricht.
Gäste: Rémy Fichet (Ballettdirektor Leipziger Ballett), Ricardo Urbina (Gründer:in und Direktor:in der URBINA Plattform), Palucca University of Dance Dresden, Long Zou (Tänzer Deutsche Oper am Rhein)
Moderation: Vivien Arnold (Leitung Dramaturgie Hamburg Ballett)
09.30 - 11.30 h
Tanzsaal EG
Session 9 | Methoden in Bewegung: Künstlerische Forschung trifft Tanzwissenschaft
Was geschieht, wenn sich Tanzforschung für künstlerische Praktiken öffnet — und wenn künstlerische Praxis in den Dialog mit wissenschaftlicher Forschung tritt, insbesondere auch über andere Disziplinen und Forschungsfelder hinweg? Wo begegnen sich diese Ansätze, wo entstehen Reibungen? Was geht verloren, was wird erweitert oder gestärkt? Und wie verändert dies unser Verständnis davon, was Forschung im Tanz sein kann — und welche Rolle Tanzwissenschaft in anderen Forschungsfeldern und gesellschaftlichen Bereichen spielen kann?
Diese Diskussion bringt Sebastian Matthias, Anna Wieczorek, Katja Schneider sowie weitere Gäste zu einem Gespräch über künstlerische Forschung zusammen - verstanden als die Entwicklung neuer Methoden, die unmittelbar aus künstlerischer Praxis hervorgehen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie praxisbasierte und interdisziplinäre Ansätze etablierte Formen der Tanzforschung herausfordern und zugleich auf überraschende und produktive Weise erweitern können.
Gastsprecher:innen: Prof. Dr. Sebastian Matthias (Frankfurt University of Applied Sciences), Prof. Dr. Katja Schneider (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt), Dr. Anna Wieczorek (Universität Mozarteum Salzburg)
Entwickelt in Kooperation mit der Gesellschaft für Tanzforschung (gtf) und der AG Zukunftswerkstatt Tanzwissenschaft
09.30 - 11.30 h
Session 10 | Geschichten neu erzählen und Tanz weitergeben
Tanzsaal West OG
Die Kuratierung zeitgenössischen Tanzes im internationalen Kontext wirft Fragen danach auf, wie sich Körper und Identitäten von Künstler:innen verorten, bewegen und dadurch unser Verständnis der Welt verändern können. Die Diskussion beginnt mit einem Vortrag von Dr. Ya-Ping Chen über Tanzgeschichte aus Perspektive des Pazifikraums und versammelt Künstler:innen und Choreograph:innen aus südostasiatischen und pazifischen Inselregionen. Gemeinsam beleuchten sie, warum ihre Geschichten für künstlerische Prozesse und kulturelle Erinnerung von Bedeutung sind. Von kolonialer Geschichte und politischen Verflechtungen in Vergangenheit und Gegenwart bis hin zu Fragen sozialer Gerechtigkeit lädt die Veranstaltung dazu ein, sich mit diesen Geschichten und Wissensformen tänzerisch auseinanderzusetzen.
Gäste: Dr. Ya-Ping Chen (Professorin und Dekanin der Fakultät Tanz der Taipei National University of the Arts), Wu-kang Chen (Choreograph und Tänzer), Pichet Klunchun (Choreograph und Tänzer), Ljuzem Madiljin und Baru Madiljin (Künstlerischer Leiter bzw. Tanzdirektor des Tjimur Dance Theatre), Mang Tri Ray Dewantara (Choreograph und Tänzer)
Moderation: River Lin (Künstler und Kurator)
11.30 - 12.00 h
Kaffeepause
12.00 - 13.30 h
Session 11 | Hip-Hop, Theater und Institutionen: Wessen Kultur, wessen Bühne?
Theatersaal
Die Beziehung zwischen der Hip-Hop-Tanzkultur und institutionellen Räumen hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert: Immer mehr Künstler:innen werden in Programme aufgenommen, und auch in Leitungspositionen beginnt ein Wandel. Dieses Panel nimmt eine sich verändernde Landschaft in den Blick – um anzuerkennen, was bereits erreicht wurde, zu hinterfragen, was weiterhin notwendig ist, und über die Beweggründe sowie Wege aller Beteiligten zu reflektieren.
Im Mittelpunkt steht auch die vielschichtige Realität vieler Künstler:innen, die sich zwischen Bühnenproduktionen, Battles, Cyphers und Community-Arbeit bewegen. Diskutiert wird, was es bedeutet, Strukturen zu schaffen, die die Kultur nicht einschränken, sondern ihr gerecht werden und sie stärken. Gemeinsam erkunden wir, wie eine faire, authentische und nachhaltige Zusammenarbeit aussehen kann – eine Zusammenarbeit, die sowohl die künstlerische Integrität als auch die lebendige und sich stetig weiterentwickelnde Kultur des Hip-Hop respektiert.
Gäste: Muhammed Kaltuk (Choreograph, designierter Leiter der Tanzsparte am Musiktheater im Revier), Sheree Lenting (Tänzerin, Choreographin und Programmgestalterin am Theater Rotterdam), Wanda Puvogel (designierte Co-Intendantin des Luzerner Theaters), Dhélé Agbetou (Tänzer, Choreograph und Gründer des Urban Stylez Festival)
Moderation: Luise März (Dramaturgin und Tanzkuratorin, Kampnagel)
12.00 - 13.30 h
Session 12 | Wie sozial engagierte Praxis die Tanzlandschaft verändert
Proberaum EG
Sozial engagierte Praxis hat innerhalb der Tanzszene in den vergangenen Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen und wird zunehmend als eigenständige künstlerische und gesellschaftliche Kraft anerkannt. Diese Diskussion untersucht, wie diese Entwicklung das Feld verändert – von der Erweiterung künstlerischer Arbeitsweisen bis hin zu mehr Vielfalt auf der Bühne und neuen erzählerischen Perspektiven.
Im Fokus steht außerdem, wie Künstler:innen und Institutionen neu darüber nachdenken, wo und wie Tanz stattfindet, welche Formen der Begegnung möglich sind und wie Organisationen neue Partnerschaften entwickeln, die stärker auf die Bedürfnisse und Lebensrealitäten ihrer Communities eingehen. Daraus entstehen innovative Ansätze und neue Formen der Zusammenarbeit.
Darüber hinaus widmet sich das Gespräch alternativen Fördermodellen sowie nachhaltigeren Karrierewegen durch communityorientierte Praxis. Ebenso werden Herausforderungen, Grenzen und notwendige Voraussetzungen thematisiert, damit diese Entwicklung langfristig weiterwachsen kann.
Gäste: Roberto Casarotto (Co-Direktor von Aerowaves), Amparo González Sola (Choreographin und Associate Artist bei Dansateliers Rotterdam), Clint Lutes (Choreograph, DaPoPa), Markéta Perroud (DanceConnected)
Moderation: Sara Houston (Professorin für Tanzwissenschaft und Community Engagement an der University of Roehampton)
12.00 - 13.30 h
Session 13 | Sichtbarkeit schaffen, Strukturen verändern: Zukunftsperspektiven für Tanzschaffende mit Care-Verantwortung
Tanzsaal OG
Zahlreiche Initiativen haben die vielfältigen Herausforderungen sichtbar gemacht, mit denen Tanzschaffende mit Care-Verantwortung in ihrem Arbeitsalltag konfrontiert sind. Gleichzeitig wurden konkrete Empfehlungen entwickelt, wie Produktions- und Förderbedingungen verbessert werden können. Doch wie geht es weiter? Das Panel diskutiert Sichtbarkeit, Perspektiven und zukünftige Schritte, wie diese Ansätze in der Förderpraxis umgesetzt und in der Kulturpolitik nachhaltig verankert werden können und blickt dabei auch auf Erfahrungen und Beispiele aus anderen Ländern.
Gäste: Yolanda Morales (Choreographin und Performerin), Dr. Daniela Rippl (Kulturreferat München), Stine Nilsen (Künstlerische Leitung, Dansens Hus Oslo)
Moderation: Dachverband Tanz Deutschland
Eine Kooperation des Dachverband Tanz Deutschland und dem Tanzbüro München
12.00 - 13.30 h
Physical Workshop | Geschichten neu erzählen
Tanzsaal West OG
Für Professionelle Tänzer*innen
Inspiriert vom altindischen Sanskrit-Epos Ramayana entstand „Choreographing Story: ‚Rama House‘“ aus einer langjährigen künstlerischen Recherche und Zusammenarbeit zwischen dem taiwanesischen Choreographen Wu-kang Chen und dem thailändischen Meister des traditionellen Tanzes Pichet Klunchun. Ihre gemeinsame Reise führte sie durch Thailand, Kambodscha, Myanmar und Indonesien, wo sie intensiv mit traditionellen Meister:innen arbeiteten. Daraus entwickelte sich eine behutsame zeitgenössische Neuinterpretation traditioneller Tanzformen.
Der Workshop lädt professionelle Tänzer:innen zu einer gemeinsamen Entdeckungsreise ein und verbindet die Vermittlung kreativer Kontexte mit körperlicher Praxis und offenem Austausch. Gemeinsam werden feine Nuancen choreographischer Prozesse erforscht. Die Teilnehmenden setzen sich mit Formen des „Storytellings“ durch Bewegung auseinander und entwickeln ein Verständnis für den kontinuierlichen körperlichen Dialog innerhalb interkultureller Zusammenarbeit.
Geleitet von: Wu-kang Chen & Pichet Klunchun
Hinweis: Den Teilnehmenden wird empfohlen, am selben Tag an der morgendlichen Podiumsdiskussion „Geschichten neu erzählen und Tanz weitergeben“ von 9.30 bis 11.30 h teilzunehmen.
13.30 - 14.30 h
Mittagspause
14.30 - 16.00 h
Session 14 | Moving Towards Zero – Welche Rolle spielt die künstlerische Praxis im Streben nach Klimaschutz?
Theatersaal
Was kann uns ein tanzender Körper über unsere Beziehung zur Umwelt erzählen? Und wie eröffnet choreographisches Denken neue Perspektiven auf ökologische Krisen und Formen der Fürsorge? Diese Diskussion bringt Tanzkünstler:innen, Choreograph:innen und institutionelle Leiter:innen zusammen, um diesen Fragen an der Schnittstelle von künstlerischer Praxis und Klimagerechtigkeit nachzugehen.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Tanz und choreographische Praxis eigene Formen des Wahrnehmens und Neu-Denkens unserer Beziehung zur Umwelt ermöglichen — indem der Körper als Ort ökologischer Sensibilität und kollektiven Handelns verstanden wird. Neben künstlerischen Perspektiven richtet sich der Blick auch auf strukturelle Fragen: Wie überdenken Institutionen und Fördergeber:innen ihre Arbeitsweisen im Hinblick auf Nachhaltigkeit? Und was bedeutet es, Arbeiten zu unterstützen, die sowohl künstlerisch ambitioniert als auch ökologisch verantwortungsvoll sind?
Gäste: Nils Hilkenbach (Programmfonds Zero, Kulturstiftung des Bundes), Catja Loepfe (Direktorin Tanzhaus Zürich), Robert Ssempijja (Tänzer und Choreograph), Sabine Zahn (Choreographin, Stadtforscherin am Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit)
Moderation: Prof. Dr. Sebastian Matthias (Frankfurt University of Applied Sciences)
14.30 - 16.00 h
Session 15 | Langfristig arbeiten – Choreograph:innen über nachhaltige künstlerische Lebenswege
Tanzsaal EG
Im Verlauf choreographischer Karrieren sammeln Künstler:innen über viele Jahre ein enormes Maß an Expertise an – in Bewegungsforschung, konzeptuellem Denken, in der Leitung von Produktionsteams und in der komplexen Praxis, ein eigenes Werk aufzubauen. Gleichzeitig bedeutet es, über Jahrzehnte als freischaffende:r Choreograph:in zu arbeiten, sich den Grenzen projektbasierter Finanzierungszyklen, gekürzter Budgets und dem permanenten Druck zu stellen, die nächste Produktion zu sichern, statt langfristig Strukturen zu entwickeln.
Diese Session wird gemeinsam mit Shared Leadership In Dance (SLiD) gestaltet, einem in Hamburg ansässigen Kooperationsmodell, in dem die Choreographinnen Jenny Beyer, Antje Pfundtner und Ursina Tossi Ressourcen, Wissen und Arbeit teilen, um nachhaltige künstlerische Strukturen zu entwickeln und gleichzeitig ihre individuellen künstlerischen Handschriften zu bewahren sowie mit Partner:innen lokal und international verbunden zu bleiben.
Für dieses Gespräch kommen sie gemeinsam mit Emi Miyoshi und Angela Stöcklin zusammen, um über sich verändernde Arbeitsweisen und Strategien für stabilere und sinnvollere künstlerische Lebensrealitäten zu reflektieren. Welche neuen Modelle der Zusammenarbeit entstehen – über Disziplinen, Communities und Institutionen hinweg – als Alternative zum isolierten Arbeiten in konkurrenzorientierten prekären Strukturen? Gemeinsam fragen sie, was es braucht, um künstlerisch produktiv zu bleiben und zugleich tragfähigere, gegenseitige Beziehungen zu Kolleg:innen, Publikum und anderen Feldern aufzubauen.
Gäste: Jenny Beyer (Choreographin und Tänzerin), Emi Miyoshi (Choreographin, Künstlerische Leiterin des SHIBUI collective), Antje Pfundtner (Choreographin und Tänzerin, Antje Pfundtner in Gesellschaft), Angela Stöcklin (Choreographin, Tänzerin, Kollektiv dance me to the end), Ursina Tossi (Choreographin und Tänzerin, URSinaTOSSI & EXCESSIVE SHOWING)
14.30 - 16.00 h
Session 16 | Bewegung im öffentlichen Raum: Kultur, Kunst und Freiheit
Proberaum EG
Straßen, Plätze und öffentliche Räume sind keine leeren Bühnen – sie sind von Geschichte, Erinnerung und gemeinschaftlichem Leben geprägt. Warum ist es wichtig, Kunst an Orten zu schaffen und sichtbar zu machen, die ohne Eintritt zugänglich sind? Wie lässt sich öffentlicher Raum als Ort des Ausdrucks verstehen und gestalten? Wie sieht künstlerische Praxis innerhalb sozialer Bewegungen aus? Und welche Verantwortung tragen Kulturarbeiter:innen gegenüber den Gemeinschaften, denen sie angehören oder zu denen sie eine Verbindung aufbauen möchten?
Dieses Panel bringt Künstler:innen, Aktivist:innen und Kulturarbeiter:innen zusammen, um zu untersuchen, was es heute bedeutet, im öffentlichen Raum zu arbeiten und zu performen – und für wen diese Praxis stattfindet. Ausgehend von ihren eigenen Arbeitsweisen teilen die Panelist:innen konkrete Ansätze im Umgang mit Spannungsfeldern zwischen künstlerischer Intention, gemeinschaftlicher Verantwortung, der Unberechenbarkeit öffentlicher Räume und dem Einsatz für Freiheit.
Gäste: Sevi Bayraktar (Professorin für Tanzwissenschaft, Musik und Performance im globalen Kontext, Hochschule für Musik und Tanz Köln)
Sheree Lenting (Choreografin, Tanzprogrammgestalterin am Theater Rotterdam)
Gintarė Masteikaitė (Direktorin des Lithuanian Dance Information Centre)
Tanin Torabi (Tanzkünstlerin und Filmemacherin)
14.30 - 16.00 h
Physical Workshop | Die Katradi-Methode: Traditionelle Künste als Werkzeug sozialer Transformation
Tanzsaal West OG
Offen für alle
Verankert in den lebendigen Traditionen des indischen klassischen Tanzes bietet die Katradi-Methode einen erweiterten Rahmen dafür, wie traditionelle Künste zu Akteur:innen sozialen Wandels werden können. In dieser Workshop-Präsentation stellt Sangeeta Isvaran die Grundlagen der Katradi-Methode sowie deren Anwendung in einigen der drängendsten Herausforderungen unserer Zeit vor: Gesundheit und Wohlbefinden, Bildung, Konflikttransformation, Geschlechtergerechtigkeit und soziale Gerechtigkeit.
Auf Grundlage jahrzehntelanger Praxis zeigt sie, wie die von ihr entwickelten Methoden, Module und interaktiven Performance-Formate weltweit mit Gemeinschaften und Institutionen in Austausch gebracht wurden.
In ihrer Arbeit stellt Sangeeta Isvaran die Frage: Warum sind Künstler:innen so selten in politische Entscheidungsprozesse, institutionelle Reformen oder langfristige gemeinschaftliche Strukturen eingebunden – insbesondere angesichts ihrer nachweislichen Fähigkeit, durch körperlich verankerte, menschenzentrierte Ansätze mit generationsübergreifender Ungerechtigkeit, Konflikten und sozialer Fragmentierung zu arbeiten?
Geleitet von: Sangeeta Isvaran




