Chen Wu-kang, Pichet Klunchun


Das Stück beschäftigt sich mit Tanztraditionen und dem Erzählen von Geschichten in Südostasien.

Die beiden Choreographen haben zwei Jahre lang in Thailand, Kambodscha, Myanmar und Indonesien geforscht.
Sie lassen sich vom alten Epos „Ramayana“ inspirieren.
Das „Ramayana“ ist ein sehr wichtiger Text im Hinduismus.

Im Stück geht es um die Frage:
Wie entstehen Geschichten?
Und welche Macht haben sie?

Die Choreographen zeigen, wie Geschichten durch Tanz, Gesten und Symbole weitergegeben werden.

Die Aufführung verbindet verschiedene Elemente:
Videoaufnahmen von Begegnungen mit Tanzmeister:innen,
elektronische Live-Musik
und multimediale Bilder.

Vergangenheit und Gegenwart werden miteinander verbunden.
Die Bühne wird zu einem Ort der Erinnerung und des kulturellen Wissens.
Das Stück zeigt, wie alte Geschichten bis heute weiterwirken.

Über Pichet Klunchun

Pichet Klunchun ist Tänzer und Choreograph aus Thailand.

Er verbindet klassischen thailändischen Tanz mit zeitgenössischen Formen.
Seit seinem 16. Lebensjahr lernte er den traditionellen Maskentanz „Khon“.

Er arbeitete international, unter anderem mit Jérôme Bel.
2010 gründete er die Pichet Klunchun Dance Company.

Die Kompanie hat ihren Sitz in Bangkok und tritt international auf.

Über Chen Wu-kang

Chen Wu-kang wurde in Taiwan geboren.

Er begann mit zwölf Jahren zu tanzen.
Später arbeitete er in New York und Taiwan.

2004 gründete er die Kompanie HORSE und ist dort künstlerischer Leiter.
Seine Arbeiten wurden in Asien, den USA und Europa gezeigt.

Seit 2016 arbeitet er im interkulturellen Austausch mit Pichet Klunchun zusammen.


Gefördert als kultureller Leuchtturm durch:
Gefördert von:
Weiterer Hauptförderer:
Tanztriennale Hamburg e.V.
Chen Wu-kang, Pichet Klunchun
Chen Wu-kang, Pichet Klunchun
Chen Wu-kang, Pichet Klunchun