Code of Conduct


Die Tanztriennale ist eine neue Inititative für den Tanz in Hamburg, die künstlerische Exzellenz mit lokalen Gemeinschaften, internationalem Austausch und Lernen verbindet. Sie schafft Räume, in denen verschiedene Tanzkulturen aufeinandertreffen und Mut und Freude zu einer gemeinsamen Praxis werden.

Internationale Fachleute, lokale Szenen und neugierige Interessierte kommen zusammen, um zuzuschauen, zu reflektieren, zu denken, zu diskutieren, miteinander zu tanzen und die Gesellschaft der anderen zu genießen. In Proberäumen, Theatern, Studios und öffentlichen Räumen tragen wir alle Verantwortung dafür, wie wir einander begegnen.

Wir hoffen, einen Raum zu schaffen, in dem sich alle willkommen, respektiert und wahrgenommen fühlen und in dem eine Haltung der Solidarität spürbar ist.

Nicht alle starten vom selben Punkt. Menschen bringen unterschiedliche Hintergründe, Erfahrungen, Privilegien, Perspektiven und Grenzen mit, und Situationen können für sie sehr unterschiedlich belastend sein - auch wenn das nicht immer sichtbar ist. Bedingungen von Zugang, Sicherheit und Sichtbarkeit sind ungleich verteilt; manche werden schneller gehört und gesehen als andere.

Die Tanztriennale duldet keinerlei diskriminierendes oder entwürdigendes Verhalten, Belästigung, Grenzverletzungen, Gewalt oder Machtmissbrauch - weder vor Ort noch in den sozialen Medien. Diskriminierung bedeutet ungerechte oder vorurteilsbehaftete Behandlung, insbesondere aufgrund von ethnischer Zugehörigkeit/Rasse, Alter, religiöser Überzeugung, Behinderung, Geschlecht, Geschlechtsidentität oder sexueller Orientierung. Die Nulltoleranz gilt auch gegenüber jeder ungerechten Behandlung von Personen, die Diskriminierung, Belästigung, Grenzverletzungen oder Machtmissbrauch melden.

Alle an der Tanztriennale beteiligten Personen - Künstler:innen, Mitarbeiter:innen, Partner:innen, Publikum sowie alle vertraglich gebundenen Beteiligten – erkennen diesen Verhaltenskodex an und verpflichten sich, ihn während aller Festivalaktivitäten einzuhalten. Sollte es zu einem diskriminierenden oder schädigenden Vorfall kommen, wird sofort gehandelt: Betroffene werden geschützt und weiterer Schaden verhindert.

Passt aufeinander auf. Respektiert Grenzen. Schaut nicht weg. Fragt behutsam nach. Handelt. Holt euch Unterstützung.

Wenn ihr Diskriminierung oder Machtmissbrauch erlebt oder beobachtet, wendet euch bitte an unser Care/Access-Team oder sprecht direkt mit einem Teammitglied vor Ort.

Offline-/Online-Netiquette: Kunst darf und soll provozieren. Diskussionen dürfen leidenschaftlich sein. Beleidigungen gehören jedoch nicht dazu. Meinungsfreiheit bedeutet nicht, andere zu verletzen. Wir löschen hasserfüllte, diskriminierende oder bedrohliche Inhalte und können Wiederholungstäter:innen sperren.


Gefördert als kultureller Leuchtturm durch:
Gefördert von:
Weiterer Hauptförderer:
Tanztriennale Hamburg e.V.
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